Ganz neu alleinerziehend – Schon länger alleinerziehend – Alleinerziehende Frauen – Alleinerziehende Männer – man trifft sich auf:

     


>>Home >>Impressum >>Gästebuch

Geschichte, Natur und Tiere

Juliane hat uns 3 Ausflugstipps geschickt (PLZ 3 und 4) - vielen Dank dafür!

Für Gross- und Klein empfehlen - das Freilichtmuseum Detmold -
besonders mit "Pferdestark 2007"
www.lwl.org/freilichtmuseum-detmold/01_startseite.php

Ansonsten für Kinder auch prima ist der Tierpark Olderdissen in
Bielefeld, das besondere: der Eintritt kostet nur 1€ pro Auto (Parkticket)
www.bielefeld.de/de/un/tpo/

Auch der Vogelpark in Heiligenkirchen ist toll, da es neben den Vögeln auch noch einen grossen Kinderspielplatz mit Trampolins gibt.
www.vogelpark-heiligenkirchen.de

Die Bären sind los in Thüringen

Alternativer Bärenpark in 37339 Leinefelde-Worbis

Wer einmal einen etwas anderen Park besuchen möchte, dem empfehle ich den 1. Alternativen Bärenpark in Worbis/Eichsfeld/Thüringen. Es ist ein Tierpark - aber kein herkömmlicher. Hier laufen nicht die Besucher an vergitterten Käfigen vorbei, in den die Tiere eingesperrt sind, ihrem natürlichen Leben entrissen und zur allgemeinen Belustigung der Spezie Mensch ausgestellt sind.

Wie der Name schon sagt - es handelt sich vorrangig um Bären. Mittlerweile gibt es 13 Bären in Worbis, die alle eine recht traurige Vergangeheit haben:
als Zirkusbären oder Schauobjekt sogenannten Bärengruben oder aus zu beengter und nicht artgerechter Haltung in Tierparks.
In Worbis gibt es nur noch einen Bärenkäfig - und der ist leer. Das war das Zuhause der Bärin Maika, die jetzt mit andern Bären und Wölfen in einem großem Freigelände lebt, hier ihre Höhle für den Winterschlaf selber baut (manche Bären haben nach vielen Jahren Gefangenschaft erst lernen müssen, überhaupt Winterschlaf zu halten) und in gelassener Gemeinschaft mit den Artgenossen lebt.

Der Begriff "Auswilderung" ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber im Prinzip stimmt das schon. Sie leben auf natürlichem Waldboden, nicht mehr auf ein paar Quadratmeter Beton. Sie können sich in freier Wildnis (wenn auch begrenzt) bewegen, nicht nur zehn Meter Käfig auf und ab. Die Bären finden zu ihrer eigentlichen Natur zurück. Das zu wissen, zu sehen und seinen Kindern vermitteln zu können ist - finde ich - ein schönes und befriedigendes Gefühl.
Für den Bärenpark sollte man scih Zeit nehmen. Den Rundgang hat man sicher in einer knappen Stunde gemacht, so riesig ist das Gelände nicht. Doch es lohnt sich auf jeden Fall zu bleiben, mal hier oder dort zu bummeln oder die Runde zwei Mal zu laufen. Irgenwann kommen die Bären gemächlich aus dem Wald getrottet, suchen sich die Äpfel oder anderes Grünzeug, das zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Stellen in das Gelände geworfen wird.
Es gibt gute Informationen über die im Park lebenden Bären (mit Bild - so daß man den einen oder oderen dann auch erkennt). Zudem finden die Besucher ist im gesamten Park weitere Infos zu der Bären weltweit, deren Mißhandlungen, die widerwärtigen Methoden der Menschen, die Bären gefügig zu machen.
Es gibt noch ein paar andere Tiere im Bärenpark, so auch Waschbären, einige Affen - "Überbleibsel" des ehemaligen Tierparks Worbis - und einige Volieren.
Der Bärenpark in meiner Meinung nach ein sehr ansprechender, gepflegter und dabei so natürlich wie möglich belassener Park - eine Oase für Tiere.
Es lohnt sich auf jesden Fall, sowohl für Erwachsenen als auch für Kinder, dem Park einen Besuch abzustatten. Es sind moderate Eintrittspreise, im August ist noch einmal ein Indianerfest und im Oktober das Bärin-Maika-Fest. Viele weitere Infos gibt es auf der hompage der Bärenparkes:

www.baerenpark.de

Silvia Rost